Volleyball: In 55 Minuten ist alles vorbei

Der VfL Sindelfingen ist auf dem besten Weg zur Oberliga-Meisterschaft. Der Tabellenletzte TSV Bad Saulgau war für die Blau-Weißen beim klaren 3:0-Erfolg kein Stolperstein.

Gerade mal mit sechs Spielern traten die Oberschwaben in der Sporthalle Stadtmitte an. Mit einem 11er-Kader ausgestattet, nur Diagonalangreifer Thomas Meyer war privat verhindert, ließen die Hausherren den Bad Saulgauern nicht den Hauch einer Chance und beendeten das Spiel in nur unter einer Stunde mit 3:0 (25:8, 25:15, 25:10).

Durch Aufschlagserien von Sven Metzger und Ju Bubek stellten die Hausherren bereits im ersten Satz auf 13:3 und erstickten somit auch die kleinsten Hoffnungen des Tabellenletzten, hier Zählbares mitnehmen zu können.

Sindelfingen überzeugte das gesamte Spiel über mit stabilem Side-Out und alle Angreifer punkteten gegen den lückenhaften Block der Gäste. Interims-Coach Alex Horvath, der für den verhinderten Jürgen Kratzeisen an der Seitenlinie Platz nahm, rotierte viel und probierte einige Aufstellungsvarianten.

Nur Mitte des zweiten Satzes fiel der VfL in einen kurzen Schlendrian, als Bad Saulgau mit vier Punkten am Stück sich herantastete. Sindelfingen erhöhte wieder den Aufschlagdruck, brachte den Annahmeriegel der Gäste in Schwierigkeiten und spielte den Satz letztlich souverän zu Ende. Im dritten Durchgang startete Bubek mit einer Aufschlagserie zum 10:0, ehe Bad Saulgau punkten konnte. Anschließend plätscherte das Spiel vor sich hin und nach knapp 55 Minuten war es Außenangreifer Sören Waitz vorbehalten, das Spiel mit einem krachenden Diagonalschlag zu beenden.

VfL Sindelfingen: Alex Horvath, Jonas Breuer, Thomas Dörr, Sven Metzger, Nico Dworschak, Chris Cartano, Benjamin Burkard, Martin Tischhäuser, Ju Bubek, Magnus Irion, Sören Waitz

Jonas Breuer in Aktion: Der VfL Sindelfingen hatte mit dem TSV Bad Saulgau leichtes Spiel. Bild: z

Quelle: SZ-BZ Online